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Upvest erweitert Series A auf 12 Mio. EUR mit Neuinvestor Earlybird

  • Upvest sammelt weitere 5 Mio. Euro durch Earlybird und N26 Gründer ein. Die Series A in Höhe von 12 Mio. Euro ist nun zusammen mit den Bestandsinvestoren HV Capital, Notion und Partech abgeschlossen.
  • Upvests Wertpapier-API ermöglicht Fintechs die einfache und flexible Einbindung von Finanzprodukten auf ihrer Plattform.
  • Upvest konnte bis dato ein Transaktionsvolumen von 100 Mio. EUR über die Plattform abwickeln.


BERLIN, 10. Dezember 2020 - Upvest, ein in Berlin ansässiges Finanztechnologieunternehmen, hat in einer weiteren Finanzierungsrunde, angeführt von Earlybird, zusätzliche 5 Mio. Euro erhalten. Zusammen mit der ersten Finanzierungsrunde Ende 2019 – getragen von Notion Capital, HV Capital und Partech in Höhe von 7 Mio. Euro - konnte Upvest damit 12 Mio. EUR für die Finanzierung des weiteren Wachstums einwerben. Neben den Venture Capital Investoren, wird die Firma auch von Maximilian Tayenthal, dem Gründer der erfolgreichen Neobank N26, unterstützt. 


Upvest bietet Fintechs europaweit eine proprietäre Softwareschnittstelle (“API”) an, die die Vermittlung und Verwahrung von Finanzprodukten erleichtert und bündelt. Über die White Label-Plattform können Upvest-Kunden länderübergreifend ETFs, Aktien und Rohstoffe, aber auch tokenisierte, alternative Anlageprodukte anbieten. Zuvor illiquide Vermögenswerte wie Immobilien werden über Upvest zugänglich gemacht. Die Technologie wurde als so genannte API konzipiert, die sich leicht in bestehende Kunden-Plattformen integrieren lässt. Dies erhöht die Effizienz und Geschwindigkeit bei dem Handel und der Verwahrung von Anlageprodukten. Gleichzeitig werden die Prozesse und Kosten durch Reduzierung von Intermediären sowie dem Einsatz der firmeneigenen Kryptoassetverwahrlösung um bis zu 85% reduziert. Kunden wie u.a. Bitwala und Exporo nutzen die Lösung von Upvest bereits zur Skalierung. Bis dato konnte Upvest ein Transaktionsvolumen von 100 Mio. EUR über die Plattform abwickeln.


Nach einer erfolgreichen Expansionsphase der letzten Jahre verlagern Neobanken nun ihren Schwerpunkt auf die Erweiterung ihres Produktangebotes. Darüber hinaus investieren Millennials zunehmend über moderne online Plattformen wie der Aufstieg von Neobrokern wie TradeRepublic und Robinhood deutlich zeigt. Letztlich zwingt der Druck von negativen Zinssätzen Fintechs ihr Produktspektrum auf Anlageprodukte schnell auszuweiten. Upvest bietet mit der Wertpapier-API hierbei einen schnellen und skalierbaren Painkiller. 


Das Upvest Leadership Team wurde in 2020 durch führende Fintechexperten ausgeweitet. Hierzu zählen Til Rochow (zuvor Raisin), Juha Ristolainen (zuvor Transferwise), Christian Schäfer (zuvor Wikifolio/Flatex) und Parker Crockford (zuvor Onfido). Die Geschäftsführer Martin Kassing und Tobias Auferoth konnten zuvor bei Finleap erfolgreich digitale Finanzprodukte entwickeln und vermarkten.


Martin Kassing, CEO und Gründer von Upvest: „Nach einem Jahrzehnt der Fintech-UX-Innovation beginnt nun die Ära der eingebetteten Finanzierungsdienstleistungen und der offenen API-Systeme. Neobanken und Neobroker verlagern ihren Schwerpunkt auf die Erweiterung ihres Produktangebotes. Darüber hinaus investieren Millennials zunehmend über moderne Onlineplattformen. Letztlich zwingt auch der Druck von negativen Zinssätzen Fintechs dazu, innovative Fortschritte in ihrem Produktangebot zu machen. Upvest steht mit seinem Angebot an der Front der weiteren Öffnung des Wertpapierhandels und der Wertpapierverwahrung. Durch den Aufbau einer skalierbaren und modularen Wertpapier-API werden wir es Fintechs in ganz Europa ermöglichen, Investmentprodukte einfach zu entwickeln und zu vermarkten.”


Tim Rehder, Partner bei Earlybird: „Eine steigende Nachfrage von Millennials nach Anlageprodukten, kombiniert mit derzeitigen Negativzinsen in Europa, führt dazu, dass Fintechs aller Art die Anbindung von Investitionsprodukten priorisieren. Mit Upvest können sich diese Fintechs auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und eine einfache Plug-and-Play-Lösung für die Integration von Wertpapieren in ihre Produkte nutzen. Was einfach scheint, ist in Wirklichkeit eine komplexe Infrastruktur, die etablierte Institutionen in ganz Europa herausfordert. Wir freuen uns, Martin und das Upvest Team dabei zu unterstützen, eine neue Kategorie innerhalb der B2B-Wertpapierinfrastruktur in Europa zu schaffen“


Mit der neuen Finanzierung wird Upvest als nächsten Schritt eine Wertpapierhandelsbank-Lizenz beantragen. Dadurch kann das Berliner Fintech sein Produktangebot auf die Anlagevermittlung, Finanzkommission und die traditionelle Wertpapierverwahrung ausweiten. Zudem soll das Upvest-Team bis Ende 2021 auf bis zu 50 Personen erweitert werden. Als reguliertes Unternehmen unterliegt Upvest bereits heute der Aufsicht der BaFin.


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